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Grusswort an unsere Schulfreunde!
Aufgrund der stets guten Entwicklung der Heimvolkshochschularbeit seit ihrer Gründung 1999 hat der Vorstand Ende 2010 einstimmig beschlossen ein, eigenes Bildungshaus anzustreben. Das ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Ländlichen Heimvolkshochschule Lauda.
Ein Bildungshaus eröffnet nicht nur neue Perspektiven für die Bildungs- und Projektarbeit, sondern auch für die Zusammenarbeit mit ökologisch engagierten Gruppen in der Region.
Mit dem „Gasthaus zur Linde“ in Oberlauda konnte ein geeignetes Gebäude als Bildungs- und Gästehaus für die Ländliche Heimvolkshochschule Lauda gefunden werden.
Das „Gasthaus zur Linde“ als Bildungshaus bietet
- Eine Heimat für die Bildungs- und Projektarbeit
- Eine Grundlage für ein breites Bildungsangebot
- Einen strategischen Mittelpunkt für die Modellprojekte
- Eine Lebensgrundlage für eine Mitarbeiterfamilie
- Neue Möglichkeiten für ökologische Entwicklungsarbeit
- Ein Forum für die Erneuerung bäuerlicher Werte
- Neue Impulse für die kulturelle Belebung von Lauda
Bisherige Stationen auf dem Weg zum Bildungshaus:
Im März 2011 wurde erstmals der „Spendenaufruf zum Erwerb eines Bildungshauses“ an 600 Schulfreunde verschickt. Daraufhin gingen bisher 79 Absichtserklärungen zur Unterstützung des Vorhabens mit einen Spendenvolumen von 29.065 Euro ein. Auch erhielten wir Angebote zweier Schulfreunde den Bildungshauserwerb mit zinslosen Darlehen zu unterstützen.
Es wurden mehrere Stiftungen über das Bildungshausvorhaben informiert und Förderanträge gestellt. Diese Anträge befinden sich zurzeit in Bearbeitung.
Ein Architekt aus Lauda unterstützt die Heimvolkshochschule bei der Erstellung notwendiger Gutachten und Planung der Modernisierungsmassnahmen des Gebäudes.
Der Bürgermeister von Lauda stellte den Kontakt zur Leader-Geschäftsstelle Neckar-Odenwald-Tauber her. Leader ist ein Förderprogramm der EU, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen.
Das Regierungspräsidium Stuttgart prüft derzeit, ob das Bildunghausvorhaben mit der Gemeinnützigkeit der Ländlichen Heimvolkshochschule Lauda e.V. im Einklang steht.
Erst danach kann ein Antrag über das Leader-Förderprogramm gestellt werden.
Beim Erwerb des „Gasthaus zur Linde“ kann von einer Unterstützung durch heimische Firmen ausgegangen werden.
Mit zwei Artikel in der regionalen Presse im Mai/Juni 2011 und bei einem Infoabend mit dem Heimat- und Kulturverein von Oberlauda wurde das Bildungshausvorhaben der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
Im September wurde ein grosser Bericht in der regionalen Presse unter der Rubrik „Heimat“ veröffentlicht, der die Bedeutung der Ländlichen Heimvolkshochschule Lauda für die Region unterstreicht.
Die Stadt Lauda befürwortet ein Bildungshaus für die Ländliche Heimvolkshochschule Lauda und ist an einer Zusammenarbeit bei Landschaftpflegeprojekten interessiert.
Ihr
Wolfgang Anton Knoch
Schulleiter
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